
Elisabeth Lemmle
Über mich
Ich begegne Menschen nicht mit Antworten,
sondern mit Aufmerksamkeit.
Mich interessiert weniger, was jemand erlebt hat,
als wie sich dieses Erleben im Inneren organisiert:
in Wahrnehmung, Körperempfinden, inneren Bildern,
Gefühlen, Spannungen und stillen Bewegungen.
In meiner Arbeit geht es nicht darum,
sich zu verbessern oder zu verändern.
Es geht darum, sich selbst genauer wahrzunehmen
und dem Raum zu geben, was innerlich bereits da ist.
Über viele Jahrzehnte hat sich mein Weg
in der Begleitung von Menschen entfaltet –
in der Bewusstseins-, Energie- und Wahrnehmungsarbeit.
Was mich dabei getragen hat,
war weniger eine Methode als ein fortwährendes Lauschen:
auf das, was sich zeigen will,
wenn Bewertung, Druck und Erwartung zurücktreten.
Ich arbeite an der Schnittstelle
zwischen innerer Wahrnehmung und gelebtem Alltag.
Zwischen dem, was wir fühlen,
und dem, was wir daraus machen.
Dabei verstehe ich mich nicht als Lehrende im klassischen Sinn,
sondern als aufmerksame Begleiterin.
Als Spiegel, der nicht erklärt,
sondern klärt.
Nicht führt,
sondern Raum hält.
Menschen kommen zu mir in Zeiten des Übergangs,
der inneren Neuordnung oder der stillen Frage,
die sich nicht mehr mit schnellen Antworten zufriedengibt.
Was hier entstehen darf,
ist kein neues Selbstbild,
sondern eine ehrlichere Beziehung zu sich selbst.